Direkt zum Inhalt springen

Geldstrafe

Die Geldstrafe wird im Unterschied zur Busse nicht als Gesamtsumme, sondern in Form einer bestimmten Anzahl an Tagessätzen ausgesprochen, welche sich nach dem individuellen (Tat-)Verschulden richten. Die Höhe des Tagessatzes wird nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen zum Urteilszeitpunkt bestimmt. Die Bezahlung der Geldstrafe kann entweder bedingt - mit anderen Worten also aufgeschoben - oder unbedingt ausgesprochen werden.
Kann der rechtskräftig Verurteilte die gegen ihn unbedingt ausgesprochene Geldstrafe nicht bezahlen, weil sich die bei der Bemessung des Tagessatzes massgeblichen persönlichen Verhältnisse in der Zwischenzeit erheblich verschlechtert haben, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Gericht resp. bei der zuständigen Staatsanwaltschaft (falls ein Strafbefehl erlassen wurde) einen Antrag auf Umwandlung der zu bezahlenden Geldleistung in Gemeinnützige Arbeit zu beantragen.